Nimm dir eine Woche, um Auslöser zu notieren: Nachrichten, die ängstigen, Verkaufsmails, die locken, Müdigkeit nach der Arbeit, einsame Abende. Ergänze die typische Reaktion und die unmittelbare Folge. Schon eine Zeile pro Ereignis reicht. Bald erkennst du wiederkehrende Konstellationen. Genau hier setzen wir an und legen einen neuen, sehr kleinen Pfad, der erreichbar, freundlich und wiederholbar ist.
Statt alles zu ändern, wähle ein Element und teste es zwei Wochen: Kartenkäufe durch Bargeld für Lebensmittel ersetzen, Abos in eine Sammelmail bündeln, Limit für spontanes Online-Shopping festlegen. Miss nur zwei Dinge: wie du dich fühlst und wie viel Klarheit entsteht. Die beste Veränderung ist jene, die du realistisch durchhältst und später schrittweise ausbaust.